Weiß-Gold-Ringe mit champagner Diamant
Alle 5 Ergebnisse werden angezeigt
-
I2 Champagner-Diamant-Goldring (de Melo Gold) 799,00 €

-
I2 Champagner-Diamant-Goldring (Ornaments by de Melo) 249,00 €

-
I2 Champagner-Brillant-Goldring (de Melo) 3.999,00 €

-
I2 Champagner-Brillant-Goldring (de Melo Gold) 1.299,00 €

-
I2 Champagner-Diamant-Goldring (KM by Juwelo) 2.299,00 €

Champagner-Diamant in Weißgold: warme Eleganz mit Bedeutung
Liebe, Beständigkeit, Klarheit und innere Stärke gehören zu den Bedeutungen, die dem Diamanten seit Jahrhunderten zugeschrieben werden. Bei einem Champagner-Diamanten kommt eine besondere Nuance hinzu: Seine warme, goldbraune bis honigfarbene Tönung wird oft mit Geborgenheit, Natürlichkeit und reifer Eleganz verbunden. In einem Weißgold-Ring entsteht dadurch ein reizvoller Kontrast: Das kühle, helle Edelmetall betont die sanfte Wärme des champagnerfarbenen Steins und lässt ihn modern, edel und zugleich ungewöhnlich wirken.
Weiß-Gold-Ringe mit Champagner-Diamant sind eine stilvolle Wahl für Menschen, die Diamantschmuck lieben, aber nicht den klassischen, farblosen Look suchen. Champagner-Diamanten wirken weicher als rein weiße Diamanten, weniger streng als schwarze Diamanten und oft dezenter als intensiv gelbe oder pinke Diamanten. Gerade in Ringen entfalten sie eine besondere Präsenz, weil ihre Farbe je nach Licht zwischen zartem Beige, hellem Gold, Karamell, Cognac und warmem Braun changieren kann.
Was ist ein Champagner-Diamant?
Ein Champagner-Diamant ist ein echter Diamant mit einer natürlichen oder behandelten braun-gelblichen bis goldbraunen Farbgebung. Im Handel wird der Begriff „Champagner“ vor allem für Diamanten verwendet, deren Farbe an Champagner, Honig, Sand, Karamell oder hellen Cognac erinnert. Es handelt sich also nicht um eine eigene Mineralart, sondern um eine Farbbezeichnung innerhalb der Diamanten.
Diamant besteht aus kristallinem Kohlenstoff und ist das härteste natürliche Mineral. Seine Farbe entsteht durch Veränderungen im Kristallgitter oder durch Spurenelemente. Bei vielen braunen Diamanten wird die Färbung mit Verformungen im Kristallgitter während der Entstehung in großer Tiefe in Verbindung gebracht. Gelbliche Anteile können unter anderem durch Stickstoff im Kristallgitter beeinflusst werden. Die genaue Farbursache hängt vom einzelnen Stein ab und kann gemmologisch untersucht werden.
Wichtig ist: Nicht jeder champagnerfarbene Diamant ist automatisch naturfarben. Es gibt natürliche Fancy-Diamanten, farbbehandelte Diamanten und im Labor gezüchtete Diamanten mit entsprechender Farbe. Seriöse Anbieter geben an, ob die Farbe natürlichen Ursprungs ist, ob eine Behandlung vorliegt oder ob der Diamant lab-grown ist. Bei wertvolleren Steinen ist ein Zertifikat eines anerkannten gemmologischen Instituts sinnvoll.
| Merkmal | Bedeutung für Champagner-Diamanten | Warum es für Kunden wichtig ist |
|---|---|---|
| Farbe | Von hellem Beige über Goldbraun bis Cognac; oft mit gelben, orangen oder rosigen Untertönen | Die Farbwirkung bestimmt den Charakter des Rings stark und sollte zum Hautton sowie zum Stil passen. |
| Härte | Mohs-Härte 10 | Diamant ist sehr kratzfest und daher hervorragend für täglich getragene Ringe geeignet. |
| Brillanz | Hoher Brechungsindex und starke Lichtreflexion | Ein guter Schliff lässt auch champagnerfarbene Steine lebendig funkeln. |
| Reinheit | Einschlüsse können sichtbar oder kaum erkennbar sein | Bei warmen Farbtönen fallen manche Einschlüsse weniger stark auf als bei farblosen Diamanten. |
| Schliff | Rund, Oval, Cushion, Radiant, Emerald Cut, Princess Cut und weitere Formen | Der Schliff beeinflusst, ob die Farbe weich, intensiv, elegant oder besonders funkelnd erscheint. |
| Herkunft der Farbe | Natürlich, behandelt oder im Labor gezüchtet möglich | Diese Information wirkt sich auf Wert, Seltenheit und Kaufentscheidung aus. |
Symbolik: Warum Champagner-Diamanten so emotional wirken
Diamanten stehen traditionell für Treue, Ewigkeit und Unvergänglichkeit. Diese Bedeutung hängt auch mit ihrer außergewöhnlichen Härte zusammen: Ein Diamant widersteht Kratzern besser als jedes andere natürliche Mineral. Deshalb wird er häufig für Verlobungsringe, Trauringe und Schmuckstücke gewählt, die eine dauerhafte Verbindung ausdrücken sollen.
Der Champagner-Diamant erweitert diese klassische Diamant-Symbolik um eine warme, erdige und natürliche Ausstrahlung. Während farblose Diamanten oft für reine Klarheit und zeitlose Eleganz stehen, wirken champagnerfarbene Diamanten persönlicher, sanfter und etwas unkonventioneller. Sie passen gut zu Menschen, die Wert auf Stil legen, aber keine austauschbare Schmuckwahl treffen möchten.
- Liebe: Besonders in Verlobungs- und Eheringen steht der Diamant für eine dauerhafte Verbindung.
- Beständigkeit: Die hohe Härte macht den Diamanten zu einem Symbol für Widerstandskraft.
- Wärme: Die Champagnerfarbe wirkt weicher und emotionaler als ein rein weißer Diamant.
- Individualität: Jeder natürliche Farbdiamant besitzt eine eigene Nuance und wirkt dadurch sehr persönlich.
- Eleganz: In Weißgold entsteht ein edler Kontrast zwischen kühlem Metall und warmem Stein.
Farben und Unterarten: Von hellem Champagner bis Cognac
Champagner-Diamanten gehören farblich meist in den Bereich der braunen, gelb-braunen oder goldbraunen Diamanten. Im internationalen Handel werden solche Steine unterschiedlich beschrieben. Das Gemological Institute of America, kurz GIA, verwendet bei farbigen Diamanten Begriffe wie „Fancy Light Brown“, „Fancy Brown“, „Fancy Yellowish Brown“ oder „Fancy Orangy Brown“. Handelsbegriffe wie Champagner, Cognac oder Chocolate sind dagegen nicht immer streng standardisiert, sondern beschreiben die optische Wirkung.
Ein bekannter, historisch wichtiger Bezugspunkt ist die ehemalige Argyle-Mine in Australien, die viele braune und champagnerfarbene Diamanten lieferte. Dort wurden Handelsstufen wie C1 bis C7 verwendet: C1 bezeichnete sehr helle Champagner-Töne, während C7 eher in Richtung dunkler Cognac ging. Diese Einteilung ist keine allgemeingültige GIA-Norm, hilft aber, die Farbintensität anschaulich zu verstehen.
| Farbbezeichnung im Handel | Typische Wirkung | Besonders passend für |
|---|---|---|
| Light Champagne | Zartes Beige, helles Gold, sehr weiche Ausstrahlung | Minimalistische Weißgold-Ringe, zarte Verlobungsringe, dezente Alltagsringe |
| Champagne | Warmer Goldbraunton mit eleganter Tiefe | Klassische Solitärringe, Halo-Ringe, moderne Spannringe |
| Dark Champagne | Intensiver, karamellfarbener Braunton | Statement-Ringe und Designs mit deutlichem Farbkontrast |
| Cognac | Tiefer Braun- bis Orangebraunton mit kräftiger Wärme | Ausdrucksstarke Schmuckstücke, Vintage-Designs, Kombinationen mit weißen Diamanten |
| Yellowish Brown | Braun mit sichtbarem Gelbanteil | Ringe, die eine goldene, sonnige Wirkung haben sollen |
| Orangy Brown | Braun mit orangefarbener Lebendigkeit | Besonders warme Designs und herbstlich inspirierte Farbkonzepte |
Merkmale und Eigenschaften des Diamanten
Der Diamant ist mineralogisch außergewöhnlich. Er besteht aus reinem Kohlenstoff, der unter extremem Druck und hoher Temperatur im Erdinneren kristallisiert. Durch vulkanische Prozesse gelangten viele natürliche Diamanten später näher an die Erdoberfläche, häufig in Gesteinen wie Kimberlit oder Lamproit.
Für Schmuckkunden sind vor allem die sogenannten 4C wichtig: Carat, Colour, Clarity und Cut. Bei Champagner-Diamanten spielt die Farbe eine besonders große Rolle, weil sie den Charakter des Schmuckstücks prägt. Gleichzeitig darf der Schliff nicht unterschätzt werden: Ein hervorragend geschliffener champagnerfarbener Diamant kann lebendiger wirken als ein größerer Stein mit schwachem Schliff.
- Carat: Das Karatgewicht beschreibt das Gewicht des Diamanten. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm.
- Colour: Bei Champagner-Diamanten ist die Farbnuance ein Hauptmerkmal. Je nach Intensität und Seltenheit kann sie den Wert deutlich beeinflussen.
- Clarity: Die Reinheit gibt an, wie viele Einschlüsse oder äußere Merkmale vorhanden sind. Viele Einschlüsse sind nur unter Vergrößerung sichtbar.
- Cut: Der Schliff bestimmt, wie gut Licht in den Stein eintritt, reflektiert wird und als Funkeln zurückkehrt.
Obwohl Diamant sehr hart ist, ist er nicht unzerstörbar. Er besitzt Spaltbarkeit, das heißt, ein starker Schlag in ungünstiger Richtung kann zu Beschädigungen führen. Für Ringe, die täglich getragen werden, ist daher eine sichere Fassung wichtig. Krappenfassungen zeigen viel vom Stein, während Zargenfassungen die Kante stärker schützen. Bei sehr aktiver Nutzung kann eine niedrigere Fassung praktischer sein als ein hoch aufgebauter Ringkopf.
Weißgold: Kühler Glanz für warme Diamantfarben
Weißgold ist eine Goldlegierung, bei der Feingold mit helleren Metallen legiert wird. Reines Gold ist von Natur aus gelb und für Schmuck zu weich. Durch die Beimischung anderer Metalle wird es härter, tragbarer und farblich verändert. Für Weißgold werden je nach Legierung unter anderem Palladium, Silber oder andere Weißmetalle verwendet. Nickelhaltige Weißgoldlegierungen sind aufgrund möglicher Allergien und gesetzlicher Vorgaben heute deutlich sensibler zu betrachten; in hochwertigem Schmuck werden häufig nickelfreie oder nickelarme Legierungen bevorzugt.
Viele Weißgoldringe erhalten zusätzlich eine Rhodinierung. Rhodium ist ein Platinmetall und sorgt für eine besonders helle, silbrig-weiße Oberfläche. Diese Beschichtung kann sich mit der Zeit abtragen, vor allem an stark beanspruchten Stellen. Dann wirkt das darunterliegende Weißgold oft etwas wärmer oder grauer. Eine Rhodinierung kann beim Juwelier erneuert werden.
| Material | Eigenschaften | Vorteile | Unterschied zu Weißgold |
|---|---|---|---|
| Weißgold 585 | 58,5 % Feingold, restliche Anteile Legierungsmetalle | Robust, beliebt, meist preisgünstiger als 750er Gold | Etwas geringerer Goldanteil, oft sehr alltagstauglich |
| Weißgold 750 | 75 % Feingold, hochwertiger Goldanteil | Edle Materialwirkung, hoher Goldwert | Mehr Feingold, je nach Legierung etwas weicher als 585er |
| Platin | Natürlich weißliches, sehr dichtes Edelmetall | Sehr langlebig, keine Rhodinierung nötig, meist sehr hautverträglich | Schwerer, oft teurer und anders in der Oberflächenalterung |
| Gelbgold | Klassisch warmer Goldton | Unterstreicht goldene und braune Diamantfarben stark | Weniger Kontrast als Weißgold, insgesamt wärmere Optik |
| Roségold | Goldlegierung mit Kupferanteil für rosigen Ton | Romantische, weiche Wirkung | Harmoniert sehr warm, während Weißgold moderner und kontrastreicher wirkt |
Gerade bei Champagner-Diamanten ist Weißgold besonders interessant, weil es die Farbe des Steins nicht zusätzlich vergoldet. Der Diamant bleibt als warmer Mittelpunkt sichtbar. Wer einen klaren, modernen Look sucht, wählt häufig Weißgold. Wer die warme Seite des Champagner-Diamanten stärker betonen möchte, kann Gelbgold oder Roségold bevorzugen.
Ringarten mit Champagner-Diamant
Ein Ring mit Champagner-Diamant kann sehr unterschiedlich wirken, je nachdem, wie der Stein gefasst und welche Ringform gewählt wird. Ein Solitärring setzt den Diamanten allein in Szene. Dadurch steht die Farbe im Mittelpunkt, besonders bei Oval-, Cushion- oder Rundschliff. Ein Halo-Ring umgibt den Mittelstein mit kleineren Diamanten, häufig farblosen. Diese weißen Akzentsteine verstärken den Kontrast und lassen den Champagner-Diamanten optisch größer erscheinen.
Bei Memoire- oder Eternity-Ringen werden mehrere Steine entlang der Ringschiene gefasst. Champagner-Diamanten können hier alleine verwendet werden oder im Wechsel mit weißen Diamanten. Das Ergebnis wirkt edel, aber weniger klassisch als ein rein weißer Diamantring. Spannringe und moderne Designs mit klaren Linien passen besonders gut zu Weißgold, weil sie die kühle Metallfarbe architektonisch wirken lassen.
- Solitärringe eignen sich für eine klare, elegante Aussage und betonen die individuelle Farbe des Mittelsteins.
- Halo-Ringe wirken funkelnder und glamouröser, besonders wenn weiße Diamanten den Champagner-Diamanten umrahmen.
- Trilogie-Ringe mit drei Steinen können Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft symbolisieren.
- Memoire-Ringe sind beliebt als Jubiläumsringe, Beisteckringe oder moderne Trauring-Variante.
- Vintage-inspirierte Ringe passen gut zu Cognac- und Champagnertönen, weil warme Diamantfarben antik und charaktervoll wirken.
Gute Kombinationen mit anderen Edelsteinen
Champagner-Diamanten lassen sich hervorragend mit anderen Edelsteinen kombinieren. Entscheidend sind Farbe, Härte und gewünschte Wirkung. Da Ringe stärker beansprucht werden als Anhänger oder Ohrringe, sind robuste Edelsteine besonders empfehlenswert. Diamanten, Saphire und Rubine sind für Alltagsschmuck sehr geeignet, während empfindlichere Steine besser geschützt gefasst werden sollten.
- Weiße Diamanten: Sie sind die klassischste Kombination. Der helle Glanz bildet einen klaren Kontrast zur warmen Champagnerfarbe. Besonders beliebt ist diese Verbindung bei Halo-Ringen oder seitlichen Akzentsteinen.
- Blaue Saphire: Blau und Champagner ergänzen sich durch einen starken Warm-Kalt-Kontrast. Saphir ist mit Mohs-Härte 9 sehr robust und daher gut für Ringe geeignet.
- Rubine: Rubin bringt intensive rote Wärme und eine romantische Wirkung. Zusammen mit Champagner-Diamanten entsteht ein luxuriöser, ausdrucksstarker Look.
- Schwarze Diamanten: Diese Kombination wirkt modern, grafisch und kontrastreich. Schwarz betont die goldbraune Tiefe des Champagner-Diamanten.
- Rosafarbene Saphire: Sie wirken weicher als Rubine und ergänzen helle Champagner-Diamanten sehr harmonisch, besonders in romantischen Designs.
- Emeralds / Smaragde: Grün und Champagner wirken elegant und naturverbunden. Smaragd ist jedoch spröder als Saphir oder Diamant und sollte in Ringen gut geschützt gefasst werden.
- Morganit: Der zarte Rosé-Pfirsich-Ton harmoniert mit hellen Champagner-Diamanten. Für täglich getragene Ringe ist wegen der geringeren Härte eine achtsame Nutzung ratsam.
Besonders ausgewogen wirkt ein Weißgold-Ring, wenn der Champagner-Diamant als Mittelstein eingesetzt wird und kleine weiße Diamanten die Ringschiene oder den Halo schmücken. So bleibt die warme Farbe im Mittelpunkt, während das Gesamtbild hell, brillant und hochwertig erscheint.
Fundorte und Herkunft von Champagner-Diamanten
Diamanten werden in verschiedenen Regionen der Welt gefunden. Bedeutende Förderländer sind unter anderem Botswana, Russland, Kanada, Südafrika, Angola, Namibia und die Demokratische Republik Kongo. Australien war besonders bekannt für die Argyle-Mine, die viele braune, champagnerfarbene und cognacfarbene Diamanten lieferte. Die Argyle-Mine wurde 2020 geschlossen, weshalb Diamanten aus dieser Herkunft historisch besonders interessant sind.
Nicht jeder Champagner-Diamant lässt sich ohne entsprechende Dokumentation einem konkreten Fundort zuordnen. Der internationale Diamanthandel ist komplex, und Steine können über verschiedene Handelsstufen geschliffen, sortiert und verkauft werden. Wer Wert auf nachvollziehbare Herkunft legt, sollte auf transparente Angaben, Zertifikate und verantwortungsvolle Beschaffung achten.
Bei natürlichen Diamanten spielt außerdem der Kimberley-Prozess eine Rolle. Er wurde eingerichtet, um den Handel mit Konfliktdiamanten einzudämmen. Er ersetzt jedoch nicht alle Aspekte ethischer Beschaffung, etwa Fragen zu Arbeitsbedingungen, Umweltstandards oder Rückverfolgbarkeit. Viele Kunden achten deshalb zusätzlich auf Anbieter, die ihre Lieferketten transparent darstellen oder recycelte Edelmetalle verwenden.
Geburtsstein: Diamant für April
Der Diamant ist der traditionelle und moderne Geburtsstein für April. Er wird häufig mit Menschen verbunden, die im April geboren sind, und steht in diesem Zusammenhang besonders für Klarheit, Mut und dauerhafte Liebe. Da der April astrologisch die Sternzeichen Widder und Stier umfasst, wird der Diamant im Schmuckhandel oft auch diesen Zeichen zugeordnet. Solche Zuordnungen sind kulturell geprägt und nicht einheitlich wissenschaftlich festgelegt.
Ein Weißgold-Ring mit Champagner-Diamant ist daher auch ein persönliches Geschenk für April-Geborene. Die warme Farbe macht ihn individueller als einen klassischen farblosen Diamantring, ohne die traditionelle Bedeutung des Diamanten zu verlieren.
Pflege und Alltagstauglichkeit
Diamanten sind sehr kratzfest, aber ein Ring besteht nicht nur aus dem Stein. Weißgold, Fassungen und Rhodinierung benötigen Pflege. Im Alltag können Seifenreste, Creme, Staub oder Hautfett den Glanz mindern. Eine einfache Reinigung mit lauwarmem Wasser, milder Seife und einer weichen Bürste kann helfen. Danach sollte der Ring gründlich abgespült und mit einem weichen Tuch getrocknet werden.
- Bei Sport, Gartenarbeit, schwerem Heben oder handwerklichen Tätigkeiten sollte der Ring besser abgelegt werden.
- Chlor, aggressive Reinigungsmittel und starke Chemikalien können Metalloberflächen angreifen.
- Die Fassung sollte regelmäßig geprüft werden, damit der Diamant sicher sitzt.
- Rhodiniertes Weißgold kann nach einiger Zeit neu rhodiniert werden, wenn der helle Weißton nachlässt.
- Diamantringe sollten getrennt von anderem Schmuck aufbewahrt werden, da Diamanten andere Edelsteine oder Metalle zerkratzen können.
Für Verlobungsringe oder täglich getragene Ringe empfiehlt sich eine professionelle Kontrolle etwa einmal jährlich. Dabei können Krappen geprüft, der Ring gereinigt und die Oberfläche bei Bedarf aufgearbeitet werden.
Qualität erkennen beim Kauf
Beim Kauf eines Weiß-Gold-Rings mit Champagner-Diamant sollten nicht nur Größe und Preis betrachtet werden. Die Farbe muss gefallen, der Schliff sollte lebendig sein und die Verarbeitung des Rings sollte zur geplanten Nutzung passen. Ein großer Stein mit matter Wirkung ist oft weniger attraktiv als ein kleinerer, gut geschliffener Diamant mit schöner Farbverteilung.
Bei farbigen Diamanten ist die Farbbeschreibung besonders wichtig. Begriffe wie Champagner oder Cognac sind im Handel beliebt, aber nicht immer exakt vergleichbar. Ein Zertifikat kann helfen, Farbe, Gewicht, Reinheit, Schliff und eventuelle Behandlungen besser einzuordnen. Bei Labor-Diamanten sollte klar angegeben sein, dass sie im Labor gezüchtet wurden. Sie sind echte Diamanten mit derselben chemischen Grundstruktur, unterscheiden sich jedoch in ihrer Entstehung und meist im Marktwert von natürlichen Diamanten.
- Auf eine klare Angabe zu Goldlegierung achten, etwa 585 oder 750 Weißgold.
- Nachfragen, ob der Ring rhodiniert ist und ob eine spätere Erneuerung möglich ist.
- Bei größeren Diamanten ein anerkanntes Zertifikat bevorzugen.
- Die Fassung passend zum Alltag wählen: zart und offen für Eleganz, geschützter für tägliche Beanspruchung.
- Die Farbe des Champagner-Diamanten bei Tageslicht und Kunstlicht betrachten, da sie unterschiedlich wirken kann.
FAQ zu Weißgold-Ringen mit Champagner-Diamant
-
Sind Champagner-Diamanten echte Diamanten?
Ja, wenn sie als natürliche oder lab-grown Diamanten angeboten werden, handelt es sich um echte Diamanten. Die Bezeichnung „Champagner“ beschreibt die Farbe. Wichtig ist die Angabe, ob die Farbe natürlich, behandelt oder im Labor entstanden ist. -
Sind Champagner-Diamanten wertvoll?
Der Wert hängt von Karatgewicht, Farbe, Reinheit, Schliff, Herkunft der Farbe und Zertifizierung ab. Manche braune Diamanten sind erschwinglicher als farblose Diamanten gleicher Größe, seltene und besonders attraktive Farbnuancen können jedoch sehr begehrt sein. -
Passt Champagner-Diamant besser zu Weißgold oder Gelbgold?
Beides ist möglich. Weißgold erzeugt einen modernen Kontrast und lässt die warme Farbe klar hervortreten. Gelbgold verstärkt die goldene Wärme des Steins. Roségold wirkt besonders weich und romantisch. -
Ist Weißgold für Verlobungsringe geeignet?
Ja, Weißgold ist sehr beliebt für Verlobungsringe. Es wirkt hell, edel und lässt sich gut mit Diamanten kombinieren. Zu beachten ist, dass rhodiniertes Weißgold nach längerer Tragezeit eventuell neu rhodiniert werden kann. -
Kann ein Champagner-Diamant täglich getragen werden?
Ja, Diamant ist durch seine Mohs-Härte von 10 sehr alltagstauglich. Dennoch sollte der Ring vor harten Stößen, Chemikalien und starker mechanischer Belastung geschützt werden. -
Welche Schliffe passen besonders gut?
Rundschliff, Oval, Cushion und Radiant sind beliebt, weil sie Brillanz und Farbe gut zeigen. Emerald Cut wirkt eleganter und ruhiger, kann Einschlüsse aber deutlicher sichtbar machen. -
Woran erkennt man eine gute Verarbeitung?
Die Fassung sollte sauber gearbeitet sein, der Stein sicher sitzen und die Ringschiene angenehm an der Hand liegen. Bei Krappenfassungen dürfen keine scharfen Kanten spürbar sein.
Fazit: Weißgold und Champagner-Diamant als stilvoller Kontrast
Weiß-Gold-Ringe mit Champagner-Diamant verbinden klassische Diamant-Symbolik mit einer warmen, individuellen Farbwirkung. Der Diamant steht für Liebe, Beständigkeit und Klarheit, während die Champagnerfarbe eine sanfte, natürliche und elegante Note hinzufügt. Weißgold bildet dazu den idealen kühlen Rahmen: modern, edel und kontrastreich.
Ob als Verlobungsring, Jubiläumsring, Memoire-Ring oder besonderes Schmuckstück für den Alltag – ein Champagner-Diamant wirkt nie gewöhnlich. Besonders harmonisch sind Kombinationen mit weißen Diamanten, blauen Saphiren, Rubinen oder schwarzen Diamanten. Wer beim Kauf auf Farbe, Schliff, Legierung, Herkunftsangaben und gute Verarbeitung achtet, erhält einen Ring, der nicht nur schön aussieht, sondern auch langfristig Freude bereiten kann.
