Diamanten
Diamanten gelten als Symbol für Klarheit, Stärke und kostbare Beständigkeit. Als Heilstein werden ihnen traditionell Fokus, Mut und innere Ausrichtung zugeschrieben.
Diamanten als Heilstein: überlieferte Wirkung und besondere Ausstrahlung
Der Diamant fasziniert wie kaum ein anderer Edelstein. Er steht für Licht, Reinheit, Wert und Dauerhaftigkeit. In der Schmuckwelt gilt er als Klassiker, in der traditionellen Steinheilkunde wird er als Stein der Klarheit, Konzentration und inneren Kraft beschrieben. Diese Zuschreibungen beruhen auf Überlieferungen und spirituellen Deutungen, nicht auf wissenschaftlich nachgewiesenen Heilwirkungen.
Viele Menschen tragen Diamanten nicht nur wegen ihres Glanzes, sondern auch wegen ihrer Symbolik. Der Stein wird traditionell mit Entschlossenheit, Wahrheit, Selbstbewusstsein und geistiger Wachheit verbunden. Seine außergewöhnliche Härte macht ihn zu einem Sinnbild für Standhaftigkeit. Wer einen Diamanten bewusst trägt, kann ihn als persönlichen Erinnerungsstein nutzen: für klare Entscheidungen, aufrichtige Kommunikation oder einen neuen Lebensabschnitt.
In der esoterischen Überlieferung wird Diamanten nachgesagt, dass sie vorhandene Energien verstärken und die innere Ausrichtung schärfen können. Gerade deshalb empfiehlt sich ein achtsamer Umgang. Ein Diamant ist kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Hilfe, kann aber als symbolischer Begleiter im Alltag, in der Meditation oder bei besonderen Ritualen eine starke Bedeutung haben.
| Überlieferte Wirkung | Klarheit, Fokus, Mut, Selbstbewusstsein, innere Ausrichtung, Bewusstheit |
| Typische Farben | Farblos, Weiß, Gelb, Braun, Rosa, Blau, Grün, Grau, Schwarz, selten Rot |
| Geburtsmonat | April, als moderner Geburtsstein weit verbreitet |
| Sternzeichen | Häufig dem Widder zugeordnet, je nach Tradition auch unterschiedlich gedeutet |
| Bevorzugter Trageort | Als Ring, besonders am Ringfinger, als Anhänger nahe am Herzen oder am Hals |
| Chakra-Zuordnung | Traditionell vor allem dem Kronenchakra zugeordnet |
Traditionelle Anwendung von Diamanten im Alltag
Diamanten am Finger tragen: Symbol für Bindung und Entschlusskraft
Diamanten werden traditionell besonders häufig als Ring getragen. Der Ringfinger spielt dabei eine herausragende Rolle, vor allem im Zusammenhang mit Verlobung, Ehe und verbindlichen Entscheidungen. Ob links oder rechts getragen wird, hängt stark von Kultur, Land und persönlicher Vorliebe ab. In Deutschland sitzt der Ehering häufig rechts, der Verlobungsring oft links. In anderen Ländern ist es umgekehrt.
Aus Sicht der Steinüberlieferung passt ein Diamantring gut, wenn Sie den Stein täglich bewusst wahrnehmen möchten. Beim Blick auf den Ring erinnert er an Treue zu sich selbst, klare Absichten und Beständigkeit. Besonders bei wichtigen Gesprächen, beruflichen Entscheidungen oder persönlichen Neubeginnen kann diese Symbolik unterstützend wirken, sofern Sie sie bewusst für sich nutzen.
Diamanten am Hals, als Anhänger oder lose bei sich tragen
Als Anhänger am Hals sitzt ein Diamant nahe am Brustbereich und gleichzeitig in der Nähe des Halses. Traditionell wird diese Trageweise mit aufrichtiger Kommunikation und einem klaren Ausdruck des eigenen Wesens verbunden. Ein kleiner Brillantanhänger ist dezent, aber wirkungsvoll, da er Licht stark reflektiert und sich gut im Alltag tragen lässt.
Lose Diamanten eignen sich eher für Sammler, Meditation oder energetische Rituale. Wegen ihres Wertes und ihrer geringen Größe sollten sie sicher gefasst, in einem verschlossenen Etui oder in einem Stoffbeutel aufbewahrt werden. Für die Hosentasche sind wertvolle Diamanten nur bedingt geeignet, da sie verloren gehen oder andere Gegenstände verkratzen können.
Diamanten kombinieren: Edelsteine, die traditionell gut passen
Diamant und Bergkristall: Klarheit trifft klare Struktur
In der traditionellen Steinheilkunde wird Bergkristall oft mit Klarheit, Ordnung und neutraler Energie verbunden. Zusammen mit Diamanten entsteht eine Kombination, die in spirituellen Deutungen für geistige Wachheit und bewusste Ausrichtung steht. Mineralogisch sind beide sehr unterschiedlich, symbolisch wirken sie jedoch harmonisch: Der Bergkristall erscheint still und klar, der Diamant lebendig und funkelnd.
Eine solche Kombination eignet sich für Meditationen, bei denen Sie sich auf ein konkretes Ziel konzentrieren möchten. Legen Sie die Steine nicht direkt übereinander, da Diamanten andere Mineralien verkratzen können. Besser ist eine kleine Anordnung mit etwas Abstand.
Diamant und Saphir: Konzentration, Würde und Ruhe
Saphir und Diamant gehören zu den klassischen Edelsteinen hochwertiger Schmuckstücke. Traditionell wird Saphir mit Weisheit, Treue und geistiger Ruhe verbunden. Diamanten bringen in dieser Deutung Licht, Präzision und Entschlossenheit hinzu. Zusammen wirken sie elegant und klar, besonders in Ringen, Ohrschmuck oder Anhängern.
Diese Verbindung ist auch praktisch sinnvoll, denn beide Edelsteine besitzen eine hohe Härte. Saphir erreicht Mohshärte 9, Diamant Mohshärte 10. Dennoch sollten die Steine so gefasst sein, dass sie sich nicht dauerhaft aneinander reiben.
Diamant, Rubin und Smaragd: klassische Schmucksteine mit starker Symbolik
Diamanten werden häufig mit Rubin oder Smaragd kombiniert. Rubin steht in vielen Überlieferungen für Leidenschaft, Lebenskraft und Mut. Smaragd wird traditionell mit Herz, Erneuerung und Harmonie verbunden. Mit Diamanten entsteht ein ausdrucksstarker Kontrast aus Farbe und Licht.
Bei Schmuckstücken mit Smaragden ist Pflege besonders wichtig. Smaragde sind oft behandelt und empfindlicher als Diamanten. Reinigen Sie solche Kombinationen nicht unbedacht im Ultraschallbad. Eine sanfte Reinigung per Hand ist meist die bessere Wahl.
Was Diamanten mineralogisch sind: reiner Kohlenstoff in kostbarer Form
Der Diamant ist eine kristalline Form von Kohlenstoff. Chemisch besteht er aus dem Element C, genau wie Graphit. Der Unterschied liegt in der atomaren Struktur. Beim Diamanten sind die Kohlenstoffatome extrem fest miteinander verbunden. Diese Anordnung erklärt seine legendäre Härte und seine besondere Lichtbrechung.
Erkennbar ist ein Diamant an seinem adamantinen Glanz, seiner hohen Brillanz und seinem starken Feuer, also dem farbigen Aufblitzen bei gutem Schliff. Für Laien ist die sichere Bestimmung jedoch schwierig. Moissanit, Zirkonia, synthetischer Spinell oder Glas können auf den ersten Blick ähnlich wirken. Bei wertvollen Steinen empfiehlt sich deshalb ein Zertifikat eines anerkannten gemmologischen Labors.
| Mineralgruppe | Elemente, natürliche Modifikation von Kohlenstoff |
| Chemische Zusammensetzung | Kohlenstoff, C |
| Kristallsystem | Kubisch |
| Mohshärte | 10, härtestes natürliches Mineral der Mohs-Skala |
| Dichte | Etwa 3,47 bis 3,55 g/cm³ |
| Transparenz | Transparent bis opak, je nach Qualität und Varietät |
| Glanz | Diamantglanz, auch adamantiner Glanz genannt |
| Typische Farben | Farblos, Gelb, Braun, Blau, Grün, Rosa, Rot, Grau, Schwarz |
Farben und Varietäten von Diamanten: mehr als farbloser Glanz
Farblose und weiße Diamanten: Klassiker für Brillantschmuck
Der farblose Diamant ist die bekannteste Form. Besonders in einem hochwertigen Schliff zeigt er seine typische Brillanz. Im Handel spielt die Farbstufe eine große Rolle. Je weniger gelbliche oder bräunliche Tönung ein klassischer weißer Diamant zeigt, desto höher wird er in der Regel bewertet, sofern auch Reinheit, Schliff und Karatgewicht stimmen.
Die berühmten 4C helfen bei der Einordnung: Carat, Cut, Clarity und Color. Auf Deutsch bedeutet das Karatgewicht, Schliff, Reinheit und Farbe. Für Schmuckkäufer ist vor allem der Schliff entscheidend, denn er bestimmt, wie lebendig der Stein funkelt. Ein sehr reiner Diamant wirkt wenig eindrucksvoll, wenn der Schliff ungünstig ist.
Fancy Diamonds: Gelb, Braun, Rosa, Blau, Grün und selten Rot
Farbige Diamanten werden im Handel oft als Fancy Diamonds bezeichnet. Gelbe und braune Diamanten kommen vergleichsweise häufiger vor. Rosa, blaue, grüne und rote Diamanten sind deutlich seltener. Die Farbe entsteht durch Spurenelemente, Strukturveränderungen oder natürliche Bestrahlung im Erdinneren.
Bekannt sind zum Beispiel blaue Diamanten, deren Farbe häufig mit Bor im Kristallgitter zusammenhängt. Gelbe Diamanten erhalten ihre Farbe meist durch Stickstoff. Rosa Diamanten sind besonders begehrt, wobei die genaue Farbursache komplex ist und mit Veränderungen im Kristallgitter zusammenhängt.
Schwarze Diamanten und Carbonado: geheimnisvoll, modern, markant
Schwarze Diamanten wirken ganz anders als klassische Brillanten. Sie zeigen oft eine opake Oberfläche und einen metallisch bis glasigen Glanz. Viele schwarze Schmuckdiamanten werden behandelt, um eine gleichmäßige dunkle Farbe zu erhalten. Das ist nicht grundsätzlich negativ, sollte aber transparent angegeben werden.
Carbonado ist eine natürliche, polykristalline Form von Diamant. Er ist meist schwarz bis grau, porös und sehr zäh. Als Schmuckstein spielt er eine kleinere Rolle, für Sammler und mineralogisch Interessierte ist er jedoch spannend.
Entstehung und Fundorte von Diamanten: Reise aus der Tiefe der Erde
Wie Diamanten im Erdmantel entstehen
Diamanten entstehen unter extremen Bedingungen tief im Erdinneren, meist in Tiefen von etwa 140 bis über 200 Kilometern. Dort herrschen hoher Druck und hohe Temperaturen. Kohlenstoff kann unter diesen Bedingungen in die kubische Diamantstruktur übergehen.
Viele natürliche Diamanten sind sehr alt. Einige entstanden vor mehr als einer Milliarde Jahren. An die Erdoberfläche gelangten sie nicht langsam, sondern durch schnelle vulkanische Prozesse. Diese transportierten diamantführendes Gestein aus großer Tiefe nach oben.
Kimberlit, Lamproit und sekundäre Lagerstätten
Wichtige Muttergesteine sind Kimberlit und Lamproit. Sie bilden oft röhrenartige vulkanische Körper, sogenannte Pipes. Nicht jede Kimberlit-Pipe enthält wirtschaftlich nutzbare Diamanten. Nur wenige Vorkommen liefern ausreichend viele und hochwertige Steine.
Daneben gibt es alluviale Lagerstätten. Dort wurden Diamanten durch Verwitterung aus ihrem ursprünglichen Gestein gelöst und von Flüssen, Küstenströmungen oder Sedimenten weitertransportiert. Besonders in Namibia werden Diamanten auch aus marinen und küstennahen Ablagerungen gewonnen.
Bedeutende Fundorte und historische Diamantregionen
Historisch gelten Indien und besonders die Region Golconda als frühe Quellen berühmter Diamanten. Später wurden Brasilien und Südafrika bedeutend. Heute zählen unter anderem Botswana, Südafrika, Namibia, Angola, die Demokratische Republik Kongo, Russland, Kanada und Australien zu wichtigen Diamantregionen.
Russische Diamanten stammen unter anderem aus Jakutien und der Region Archangelsk. Kanada wurde seit den 1990er-Jahren ein wichtiger Lieferant, etwa durch Minen in den Nordwest-Territorien. Australien war durch die Argyle-Mine bekannt, besonders für rosa Diamanten. Diese Mine wurde 2020 geschlossen, was die Seltenheit bestimmter Farbdiamanten zusätzlich in den Fokus rückte.
Diamanten in Geschichte und Kultur: Macht, Liebe und Unvergänglichkeit
Diamanten besitzen eine lange kulturelle Geschichte. In Indien wurden sie bereits in der Antike geschätzt. Der Sanskrit-Begriff Vajra wird mit Diamant, Donnerkeil und unzerstörbarer Kraft verbunden. Diese Verbindung zeigt, wie stark der Stein schon früh als Symbol für Macht und Beständigkeit wahrgenommen wurde.
Im europäischen Mittelalter galten Diamanten als seltene Kostbarkeiten. Man schrieb ihnen Mut, Schutz und Unbesiegbarkeit zu. Solche Deutungen gehören zur historischen Überlieferung und spiegeln das Weltbild ihrer Zeit. Wissenschaftliche Aussagen über eine Wirkung lassen sich daraus nicht ableiten.
Eine besondere Rolle spielt der Diamant in der Liebessymbolik. Der erste bekannte Diamant-Verlobungsring wird häufig mit Erzherzog Maximilian von Österreich und Maria von Burgund im Jahr 1477 verbunden. Seit dem 20. Jahrhundert wurde der Diamantring weltweit zu einem starken Symbol für Verlobung, Ehe und persönliche Bindung.
Diamanten als Schmuckstein, Sammlerstein und Meditationsstein
Als Schmuckstein ist der Diamant außergewöhnlich vielseitig. Er erscheint in Solitärringen, Memoire-Ringen, Ohrsteckern, Colliers, Armbändern und luxuriösen Uhren. Besonders beliebt ist der Brillantschliff, weil er die Lichtwirkung des Steins optimal zur Geltung bringt. Auch Tropfen-, Oval-, Smaragd-, Princess- und Kissenschliff haben ihren eigenen Charakter.
Für Sammler sind natürliche Kristalle, seltene Farben, besondere Einschlüsse oder dokumentierte Herkunft interessant. Rohdiamanten zeigen häufig oktaedrische Formen. Sie wirken weniger funkelnd als geschliffene Steine, besitzen aber eine starke mineralogische Ausstrahlung.
Als Meditationsstein wird Diamant meist sparsam eingesetzt. Schon ein kleiner Stein kann aufgrund seiner Symbolkraft genügen. Legen Sie ihn während einer ruhigen Meditation vor sich, halten Sie ihn sicher in der Hand oder tragen Sie ihn als Schmuck. Sinnvoll ist eine klare Intention, zum Beispiel: „Ich richte meine Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.“
- Für Schmuck: ideal bei täglichem Tragen, wenn die Fassung stabil und fachgerecht gearbeitet ist.
- Für Sammler: spannend durch Kristallform, Farbe, Herkunft und natürliche Besonderheiten.
- Für Meditation: geeignet als Symbol für Klarheit, Fokus und innere Ausrichtung.
- Für Dekoration: wegen Wert und Größe selten klassisch dekorativ, eher in Vitrinen oder Sammlerboxen.
Pflege, Reinigung und Aufbewahrung von Diamanten
Diamanten reinigen: robust, aber nicht unverwundbar
Diamanten besitzen die höchste Mohshärte, dennoch sind sie nicht unzerstörbar. Sie haben eine vollkommene Spaltbarkeit in bestimmten Richtungen. Ein harter Schlag kann Kanten beschädigen oder einen Stein spalten. Besonders exponierte Fassungen, etwa hohe Krappenfassungen, verdienen Aufmerksamkeit.
Zur Reinigung eignet sich meist lauwarmes Wasser mit etwas mildem Spülmittel und eine weiche Bürste. Spülen Sie den Schmuck anschließend gründlich ab und trocknen Sie ihn mit einem fusselfreien Tuch. Achten Sie darauf, den Abfluss zu sichern, wenn Sie Schmuck am Waschbecken reinigen.
Ultraschall, Dampf und Chemikalien: wann Vorsicht besser ist
Unbehandelte Diamanten in stabiler Fassung vertragen Ultraschall häufig gut. Trotzdem ist Vorsicht sinnvoll. Bei stark eingeschlossenen Steinen, alten Schmuckstücken, lockeren Fassungen oder behandelten Diamanten kann Ultraschall riskant sein. Auch bruchgefüllte Diamanten sollten nicht ins Ultraschallgerät.
Vermeiden Sie Chlor, Bleichmittel, aggressive Haushaltsreiniger und Scheuermittel. Sie schädigen zwar den Diamanten selbst meist nicht sofort, können aber Metallfassungen, Legierungen oder behandelte Steine angreifen. Bei wertvollem Schmuck lohnt sich eine professionelle Reinigung und Kontrolle der Fassung.
Energetisches Entladen und Aufladen nach traditioneller Praxis
In der Steinheilkunde werden Diamanten traditionell gereinigt, entladen und aufgeladen. Diese Praktiken sind spirituelle Rituale und keine naturwissenschaftlich belegten Verfahren. Wenn Sie damit arbeiten möchten, wählen Sie schonende Methoden.
Geeignet sind zum Beispiel Räucherwerk, Klangschalen, eine kurze Ruhephase auf einem weichen Tuch oder die bewusste Reinigung durch Atem und Intention. Eine Amethystdruse oder Bergkristallgruppe wird ebenfalls häufig verwendet. Legen Sie Diamanten dabei so ab, dass sie andere Steine nicht verkratzen.
Salzbäder sind nicht empfehlenswert, besonders nicht bei Schmuck. Salz kann Fassungen angreifen und sich in kleinen Zwischenräumen festsetzen. Direkte Sonne beschädigt Diamanten in der Regel nicht, ist aber zum energetischen Aufladen nicht nötig. Sanftes Morgenlicht reicht aus, wenn Sie diese Methode bevorzugen.
Wissenswerte Besonderheiten über Diamanten
Diamant ist das härteste natürliche Mineral der Mohs-Skala, doch Härte bedeutet nicht Zähigkeit. Er widersteht Kratzern hervorragend, kann aber bei ungünstigem Schlag brechen. Diese Unterscheidung ist wichtig, wenn Sie Diamantschmuck im Alltag tragen.
Ein weiteres Merkmal ist die hohe Wärmeleitfähigkeit. Gemmologische Prüfgeräte nutzen diese Eigenschaft, um Diamanten von vielen Imitationen zu unterscheiden. Moissanit kann ähnliche Testergebnisse liefern, weshalb moderne Prüfgeräte mehrere Eigenschaften berücksichtigen.
Neben natürlichen Diamanten gibt es laborgezüchtete Diamanten. Sie besitzen dieselbe chemische Zusammensetzung und Kristallstruktur wie natürliche Diamanten, entstehen aber nicht im Erdmantel, sondern unter kontrollierten technischen Bedingungen. Davon zu unterscheiden sind Imitationen wie Zirkonia oder Moissanit. Diese sehen ähnlich aus, sind mineralogisch jedoch andere Materialien.
Auch Behandlungen kommen vor. Manche Diamanten werden bestrahlt, erhitzt, beschichtet oder bruchgefüllt, um Farbe oder Erscheinung zu verändern. Seriöse Anbieter kennzeichnen solche Behandlungen. Bei wertvollen Steinen ist ein Zertifikat besonders wichtig.
FAQ zu Diamanten: häufige Fragen verständlich beantwortet
Welche Wirkung wird Diamanten traditionell zugeschrieben?
Diamanten werden in der traditionellen Steinheilkunde mit Klarheit, Fokus, Mut, Bewusstsein und innerer Stärke verbunden. Sie gelten als Symbol für Reinheit, Wahrheit und Beständigkeit. Diese Wirkungen sind überlieferte Zuschreibungen und nicht wissenschaftlich bewiesen. Wenn Sie einen Diamanten als Heilstein nutzen, eignet er sich vor allem als bewusster Begleiter und Erinnerungsstein.
Ist der Diamant wirklich der härteste Edelstein?
Ja, Diamant erreicht Mohshärte 10 und ist damit das härteste natürliche Mineral auf der Mohs-Skala. Er kann andere Edelsteine und Metalle verkratzen. Trotzdem sollten Sie ihn sorgfältig behandeln, denn durch Spaltbarkeit und harte Schläge können Kanten oder Fassungen beschädigt werden.
Zu welchem Geburtsmonat gehört der Diamant?
Der Diamant ist als Geburtsstein für den April weit verbreitet. Diese moderne Zuordnung ist besonders im Schmuckhandel bekannt. Menschen mit Geburtsmonat April wählen Diamanten häufig als persönlichen Stein für Ringe, Anhänger oder Ohrschmuck. Die Bedeutung bleibt jedoch individuell, auch außerhalb dieser Zuordnung.
Welchem Chakra wird Diamanten zugeordnet?
In vielen modernen esoterischen Systemen wird Diamanten vor allem dem Kronenchakra zugeordnet. Dieses steht symbolisch für Bewusstsein, geistige Öffnung und Verbindung zu höheren Ebenen. Diese Zuordnung ist spirituell zu verstehen und ersetzt keine medizinische oder psychologische Beratung.
Wie erkennt man einen echten Diamanten?
Ein echter Diamant zeigt starken Glanz, hohe Brillanz und große Härte. Für Laien reicht das jedoch nicht zur sicheren Bestimmung. Moissanit und hochwertige Imitationen können sehr ähnlich aussehen. Verlässliche Hinweise liefern gemmologische Prüfungen, etwa durch Wärmeleitfähigkeit, optische Eigenschaften und Spektroskopie. Bei wertvollen Steinen sollten Sie auf ein anerkanntes Zertifikat achten.
Dürfen Diamanten mit Wasser gereinigt werden?
Reine Diamanten werden durch Wasser nicht beschädigt. Bei Schmuckstücken sollten Sie dennoch vorsichtig sein, weil Fassungen, Verklebungen, Beschichtungen oder behandelte Steine empfindlicher sein können. Für die normale Pflege reicht lauwarmes Wasser mit mildem Spülmittel. Verzichten Sie auf Salz, scharfe Reiniger und unkontrollierte Ultraschallreinigung.
Was ist der Unterschied zwischen Brillant und Diamant?
Diamant bezeichnet das Mineral. Brillant bezeichnet einen bestimmten runden Schliff mit festgelegter Facettenanordnung. Ein Brillant ist also ein geschliffener Diamant im Brillantschliff, sofern er aus Diamant besteht. Es gibt auch andere Steine im Brillantschliff, diese sind dann keine Diamanten.
Sind laborgezüchtete Diamanten echte Diamanten?
Ja, laborgezüchtete Diamanten sind mineralogisch echte Diamanten, da sie aus Kohlenstoff bestehen und dieselbe Kristallstruktur besitzen. Sie unterscheiden sich von natürlichen Diamanten durch ihre Entstehung. Imitationen wie Zirkonia oder Moissanit sind dagegen keine Diamanten, auch wenn sie ähnlich funkeln können.
Diamanten im Fazit: klarer Edelstein mit starker Symbolkraft
Diamanten verbinden mineralogische Besonderheit, zeitlose Schmuckkultur und eine eindrucksvolle spirituelle Symbolik. Als härtestes natürliches Mineral stehen sie für Beständigkeit, Klarheit und Entschlossenheit. In der traditionellen Steinheilkunde werden ihnen stärkende und ordnende Eigenschaften zugeschrieben, ohne dass daraus Heilversprechen abgeleitet werden dürfen.
Für Schmuckliebhaber sind Diamanten eine wertvolle Wahl, wenn Qualität, Schliff, Herkunft und Verarbeitung stimmen. Für spirituell interessierte Menschen können sie als bewusster Begleiter dienen, besonders bei Themen wie Fokus, Wahrhaftigkeit und innerer Ausrichtung. Wer den Stein sorgfältig pflegt, separat aufbewahrt und achtsam trägt, erhält einen Edelstein, der nicht nur funkelt, sondern auch eine außergewöhnlich tiefe kulturelle Bedeutung besitzt.
Diamanten-Schmuck im Shop
-
IF (G) Brillant-Goldring (de Melo Gold) 1.299,00 €

-
Blauer I2 Diamant-Silberring 199,00 €

-
Blauer I2 Brillant-Silberring (de Melo) 129,00 €

-
Fancy-Brillant-Silberohrringe 349,00 €

-
Fancy-Diamant-Silberring 299,00 €

-
Blauer I2 Brillant-Goldring 499,00 €

-
I2 Champagner-Brillant-Silberring (de Melo Essence) 199,00 €

-
Gelber SI2 Brillant-Goldring (CIRARI) 4.999,00 €

Unser Schmuck mit Diamanten:
Ringe mit Diamanten ✓ Halsketten mit Diamanten ✓ Anhänger mit Diamanten ✓ Ohrringe mit Diamanten ✓ Armbänder mit Diamanten ✓ Dekoration mit Diamanten ✓










