Diopsid
Diopsid ist ein ausdrucksstarker grüner Heilstein, dem traditionell Herzöffnung, innere Klarheit und sanfte Erneuerung zugeschrieben werden.
Mit seinem frischen Grün erinnert Diopsid an junge Blätter, tiefen Wald und die leise Kraft der Natur. Besonders die leuchtend grüne Varietät Chromdiopsid wird im Edelsteinschmuck geschätzt, weil sie eine intensive Farbe zeigt, ohne aufdringlich zu wirken. In der Steinheilkunde gilt Diopsid als Stein, der nach überlieferten Zuschreibungen dabei unterstützen soll, Gefühle bewusster wahrzunehmen, das Herz zu öffnen und alte innere Schwere sanft loszulassen.
Wichtig ist dabei: Diese Wirkungen gehören zur spirituellen und traditionellen Edelsteinüberlieferung. Sie sind nicht wissenschaftlich bewiesen und ersetzen keine medizinische, psychologische oder therapeutische Behandlung. Als Schmuckstein, Meditationsstein und persönlicher Begleiter kann Diopsid jedoch eine schöne symbolische Bedeutung tragen und den Alltag auf ästhetische Weise bereichern.
Diopsid Wirkung: Überlieferte Bedeutung für Herz, Klarheit und Neubeginn
Diopsid als Stein der sanften Herzenergie
In der modernen Steinheilkunde wird grüner Diopsid häufig mit dem Herzchakra verbunden. Diese Zuordnung ist vor allem bei grünen Edelsteinen verbreitet, da ihre Farbe traditionell mit Mitgefühl, Ausgleich, Verbundenheit und emotionaler Erneuerung assoziiert wird. Diopsid soll nach überlieferter Auffassung helfen, Gefühle nicht zu verdrängen, sondern sie ruhiger und klarer wahrzunehmen.
Viele Menschen wählen Diopsid, wenn sie einen Stein suchen, der nicht laut oder dominant wirkt. Seine Energie wird in esoterischen Beschreibungen eher als weich, erdnah und klärend beschrieben. Besonders in Zeiten persönlicher Veränderung kann er als Symbol für Wachstum, Versöhnung mit sich selbst und einen neuen Blick auf alte Themen dienen.
Überlieferte seelische Zuschreibungen des Diopsids
Traditionell wird Diopsid mit Themen wie Selbstannahme, emotionaler Offenheit und innerer Wahrhaftigkeit in Verbindung gebracht. Er soll dabei unterstützen, sich selbst ehrlicher zu begegnen und die eigenen Bedürfnisse nicht ständig zu übergehen. Manche Anwender nutzen ihn auch als Begleiter für Meditationen, Tagebucharbeit oder bewusste Ruhephasen.
Besonders der grüne Chromdiopsid wird gern gewählt, wenn ein Edelstein sowohl optisch lebendig als auch symbolisch tiefgründig sein soll. Schwarzer Sterndiopsid besitzt dagegen eine andere Ausstrahlung: Er wird traditionell stärker mit Zentrierung, Schutzsymbolik und innerer Sammlung verbunden.
| Traditionelle Wirkung | Herzöffnung, emotionale Klarheit, Selbstannahme und sanfte Erneuerung nach überlieferter Steinheilkunde |
| Typische Farben | Grün, dunkelgrün, gelbgrün, braun, grau, farblos, schwarz, selten blauviolett |
| Besonders beliebt | Als Anhänger, Ringstein, Ohrschmuck, Meditationsstein und Sammlermineral |
| Am besten tragen | Als Kette nahe am Herzen, als Armband am linken Handgelenk oder lose in der Tasche |
| Chakra-Zuordnung | Grüner Diopsid wird traditionell dem Herzchakra zugeordnet |
| Geeignete Kombinationen | Rosenquarz, Bergkristall, grüner Aventurin, Smaragd, Rauchquarz oder schwarzer Turmalin |
Diopsid richtig anwenden: Schmuck, Meditation und Alltag
Diopsid am Körper tragen
Wenn Sie Diopsid als Heilstein nutzen möchten, bietet sich das Tragen am Körper an. Besonders harmonisch wirkt er als Anhänger auf Brusthöhe, da er in der Steinheilkunde mit dem Herzbereich verbunden wird. Ein Diopsid-Anhänger eignet sich gut, wenn Sie den Stein tagsüber bewusst bei sich tragen möchten, ohne ständig daran denken zu müssen.
Auch als Armband kann Diopsid eine schöne Wahl sein. In vielen spirituellen Traditionen gilt die linke Körperseite als aufnehmende Seite. Wer Diopsid symbolisch für Offenheit, Empfänglichkeit und innere Ruhe nutzen möchte, trägt ihn daher gern am linken Handgelenk. Die rechte Seite wird eher mit Ausdruck, Handlung und Weitergabe verbunden. Möchten Sie die überlieferte Bedeutung des Steins stärker nach außen tragen, kann ein Armband rechts stimmig sein.
Diopsid als Ring, Taschenstein oder Meditationsstein
Als Ringstein ist Diopsid sehr attraktiv, benötigt aber etwas Aufmerksamkeit. Mit einer Mohshärte von etwa 5,5 bis 6 ist er nicht so widerstandsfähig wie Saphir, Rubin oder Diamant. Für Ringe empfiehlt sich daher eine geschützte Fassung. Tragen Sie Diopsid-Ringe am besten nicht bei Gartenarbeit, Sport, Hausarbeit oder Tätigkeiten, bei denen der Stein Stöße abbekommen kann.
Als lose Trommelstein-Qualität eignet sich Diopsid gut für die Tasche, den Schreibtisch oder den Meditationsplatz. Legen Sie ihn während einer Meditation in die Hand oder vor sich auf ein Tuch. Besonders bei ruhiger Atemarbeit, Herzmeditationen oder Reflexionsritualen kann der Stein als symbolischer Anker dienen. Achten Sie darauf, ihn nicht zusammen mit härteren Steinen wie Bergkristall lose in einer Tasche aufzubewahren, da Kratzer entstehen können.
Diopsid kombinieren: Harmonische Edelstein-Partner
Sanfte Kombinationen für Herz und Mitgefühl
Diopsid lässt sich besonders gut mit Edelsteinen kombinieren, deren überlieferte Bedeutung ebenfalls im Bereich Herz, Ausgleich und emotionaler Wärme liegt. Rosenquarz gilt traditionell als Stein der Liebe, Sanftheit und Selbstzuwendung. Zusammen mit grünem Diopsid entsteht eine ruhige, herzbetonte Kombination, die gern für Meditationen oder Schmuckstücke mit emotionaler Symbolik gewählt wird.
Grüner Aventurin passt ebenfalls gut zu Diopsid. Beide Steine besitzen eine natürliche, frische Ausstrahlung. In der Steinheilkunde wird Aventurin häufig mit Gelassenheit und Zuversicht verbunden. Diopsid ergänzt diese Symbolik durch Tiefe, Herzensbewusstsein und den Wunsch nach innerer Ehrlichkeit.
Klare und erdende Begleiter für Diopsid
Bergkristall wird in der Edelsteintradition oft als klärender und verstärkender Stein beschrieben. In Kombination mit Diopsid kann er die Aufmerksamkeit stärker auf das gewählte Thema lenken, etwa auf eine Meditation, eine Affirmation oder einen persönlichen Neubeginn. Da Bergkristall härter ist als Diopsid, sollten beide Steine bei der Aufbewahrung nicht direkt aneinanderreiben.
Für eine erdendere Kombination eignen sich Rauchquarz oder schwarzer Turmalin. Diese Steine werden traditionell mit Stabilität, Abgrenzung und Bodenhaftung verbunden. Besonders schwarzer Sterndiopsid harmoniert optisch und symbolisch gut mit dunklen Schutzsteinen. Die Kombination wirkt ruhiger, konzentrierter und weniger verspielt als eine reine Herzstein-Mischung.
Was ist Diopsid? Mineral, Erscheinung und Erkennungsmerkmale
Diopsid als Mineral der Pyroxengruppe
Mineralogisch betrachtet ist Diopsid ein Calcium-Magnesium-Silikat aus der Pyroxengruppe. Seine chemische Formel lautet CaMgSi₂O₆. In der Natur kann Magnesium teilweise durch andere Elemente ersetzt werden. Besonders wichtig ist Chrom: Es verursacht beim Chromdiopsid das intensive Smaragdgrün, das diese Varietät so begehrt macht.
Diopsid kristallisiert im monoklinen Kristallsystem. Gut ausgebildete Kristalle können prismatisch wirken, häufig findet man das Mineral aber auch körnig, derb oder in Gestein eingewachsen. Für Schmuck werden vor allem transparente bis durchscheinende Qualitäten geschliffen. Sammler schätzen zusätzlich schöne Kristallstufen, seltene Farben und Stücke mit optischen Effekten.
Woran Sie Diopsid erkennen können
Typischer Diopsid zeigt einen glasartigen Glanz und kann je nach Qualität durchsichtig, durchscheinend oder undurchsichtig sein. Grüner Diopsid erinnert farblich gelegentlich an Peridot, Turmalin oder Smaragd. Chromdiopsid besitzt oft ein kräftiges, sattes Grün, kann bei größeren Steinen jedoch dunkler erscheinen. Sehr dunkle Exemplare wirken bei schwachem Licht fast schwarzgrün.
Ein besonderes Erkennungsmerkmal einiger Diopside ist der Asterismus. Beim sogenannten Sterndiopsid zeigt sich auf der geschliffenen Oberfläche ein sternförmiger Lichtschein. Dieser Effekt entsteht durch feine Einschlüsse, die das Licht bündeln. Schwarzer Sterndiopsid wird meist als Cabochon geschliffen, damit der Stern sichtbar wird.
Mineralogische Eigenschaften von Diopsid im Überblick
| Mineralgruppe | Pyroxengruppe, Kettensilikate |
| Chemische Zusammensetzung | Calcium-Magnesium-Silikat, CaMgSi₂O₆ |
| Kristallsystem | Monoklin |
| Mohshärte | Etwa 5,5 bis 6 |
| Dichte | Meist etwa 3,22 bis 3,38 g/cm³ |
| Transparenz | Transparent bis undurchsichtig |
| Glanz | Glasglanz |
| Spaltbarkeit | Deutlich bis gut, typisch für Pyroxene |
| Typische Farben | Grün, gelbgrün, braun, grau, farblos, schwarz, selten blauviolett |
Farben und Varietäten: Von Chromdiopsid bis Sterndiopsid
Chromdiopsid: Das intensive Grün aus der Natur
Chromdiopsid ist die bekannteste Schmuckvarietät des Diopsids. Seine Farbe entsteht durch Chrom und reicht von frischem Mittelgrün bis zu tiefem Waldgrün. Besonders feine Qualitäten besitzen eine lebendige Farbe und gute Transparenz. Bei sehr dunklen Steinen kann die Brillanz jedoch abnehmen, weshalb ein ausgewogener Farbton im Schmuck oft attraktiver wirkt als ein zu dunkles Grün.
Chromdiopsid wird manchmal als preislich zugänglichere Alternative zu anderen grünen Edelsteinen betrachtet. Dennoch ist er ein eigenständiger Stein mit eigener Ausstrahlung. Seine geringere Härte macht ihn empfindlicher als viele klassische Schmucksteine. Deshalb eignet er sich besonders für Ohrringe, Anhänger und geschützte Ringfassungen.
Sterndiopsid, Violane und weitere Farbformen
Sterndiopsid ist meist dunkel bis schwarz und zeigt bei passendem Schliff einen vierstrahligen Stern. Dieser Effekt macht ihn als Sammlerstein und Schmuckstein interessant. Er besitzt eine geheimnisvolle, ruhige Wirkung und wird in der Steinheilkunde anders wahrgenommen als der helle grüne Diopsid.
Eine seltenere blauviolette bis violette Varietät ist Violane. Ihre Farbe wird mit Mangan in Verbindung gebracht. Außerdem gibt es farblose, graue, bräunliche und gelbgrüne Diopside. Im Handel taucht gelegentlich der Name Tashmarine für gelbgrüne bis grüne Diopsid-Qualitäten aus Zentralasien auf. Solche Handelsnamen sollten immer zusammen mit einer fachlichen Mineralbezeichnung betrachtet werden.
Entstehung und Fundorte von Diopsid
Wie Diopsid in der Natur entsteht
Diopsid bildet sich in verschiedenen geologischen Umgebungen. Häufig entsteht er bei der Metamorphose von calcium- und magnesiumreichen Gesteinen, etwa in Marmor, Dolomit oder kontaktmetamorphen Zonen. Auch in Skarnen, bestimmten magmatischen Gesteinen, Kimberliten, Peridotiten und Eklogiten kann Diopsid vorkommen.
Diese Vielfalt erklärt, warum Diopsid weltweit gefunden wird. Er ist für Geologen interessant, weil er Hinweise auf Bildungsbedingungen im Gestein geben kann. Für Schmuckliebhaber zählt vor allem, welche Farbe, Reinheit und Transparenz ein Kristall erreicht. Nur ein Teil der gefundenen Diopside eignet sich für facettierten Edelsteinschmuck.
Wichtige Diopsid-Fundorte weltweit
Bekannte Fundorte liegen unter anderem in Russland, Pakistan, Afghanistan, Myanmar, Madagaskar, Italien, Österreich, Finnland, Kanada, den USA, Brasilien und Südafrika. Besonders Chromdiopsid aus Russland, vor allem aus sibirischen Lagerstätten, hat seit dem späten 20. Jahrhundert im Schmuckhandel größere Aufmerksamkeit erhalten.
Schwarzer Sterndiopsid stammt häufig aus Indien. Schöne Kristalle und Sammlerstufen kommen außerdem aus alpinen Regionen und klassischen mineralogischen Fundgebieten Europas. Wie bei vielen Edelsteinen hängt der Wert nicht allein vom Fundort ab. Entscheidend sind Farbe, Transparenz, Schliff, Größe, Seltenheit und der allgemeine Zustand des Steins.
Geschichte, Name und kulturelle Bedeutung von Diopsid
Der Name Diopsid und seine mineralogische Einordnung
Der Name Diopsid leitet sich aus dem Griechischen ab und wird meist mit „doppelte Ansicht“ oder „zweifaches Aussehen“ erklärt. Die Bezeichnung steht im Zusammenhang mit mineralogischen Beobachtungen an Kristallform und optischem Verhalten. Als eigenständiges Mineral wurde Diopsid in der neueren Mineralogie beschrieben und eingeordnet, lange nachdem viele klassische Schmucksteine bereits kulturell bekannt waren.
Anders als Diamant, Rubin oder Smaragd besitzt Diopsid keine jahrtausendealte, eindeutig belegte Schmuckgeschichte unter seinem heutigen Namen. Seine größere Bedeutung als Schmuckstein entwickelte sich vor allem mit der besseren Verfügbarkeit attraktiver grüner Qualitäten. Gerade Chromdiopsid hat dem Mineral zu mehr Bekanntheit verholfen.
Diopsid in Steinheilkunde und moderner Schmuckkultur
In der Steinheilkunde wird Diopsid heute vor allem wegen seiner Farbe, seiner natürlichen Tiefe und seiner Verbindung zum Herzthema geschätzt. Er passt zu Menschen, die einen grünen Stein suchen, der etwas weniger bekannt ist als Aventurin, Malachit oder Smaragd. Dadurch wirkt Diopsid persönlicher und individueller.
In der Schmuckkultur steht Diopsid für natürliche Eleganz. Facettierte Chromdiopside zeigen in Ohrsteckern, Anhängern und filigranen Ringen eine lebendige Brillanz. Sterndiopsid wirkt dagegen besonders schön in Cabochon-Schliffen, Silberfassungen oder schlichten Designs, bei denen der Lichtstern im Mittelpunkt steht.
Diopsid als Schmuckstein: Schönheit mit etwas Feingefühl
Für welche Schmuckstücke Diopsid geeignet ist
Diopsid eignet sich hervorragend für Schmuckstücke, die nicht jeden Tag starken Belastungen ausgesetzt sind. Ohrringe und Anhänger sind besonders empfehlenswert, weil der Stein dort weniger Stöße erhält. Auch Colliers mit Chromdiopsid wirken edel und natürlich zugleich. Die grüne Farbe lässt sich gut mit Gold, Roségold und Silber kombinieren.
Bei Ringen sollten Sie auf eine stabile Fassung achten. Eine Zargenfassung oder eine schützende Krappenfassung kann den Stein besser bewahren als ein sehr offenes Design. Wer Diopsid täglich tragen möchte, sollte ihn bewusst behandeln und harte Kontakte vermeiden.
Schliffe, Qualität und Kaufhinweise
Transparente Diopside werden häufig facettiert, damit Farbe und Glanz zur Geltung kommen. Bei Chromdiopsid sind ovale, runde, tropfenförmige und rechteckige Schliffe beliebt. Schwarzer Sterndiopsid wird fast immer als Cabochon geschliffen, denn nur die gewölbte Oberfläche zeigt den Stern optimal.
Achten Sie beim Kauf auf eine stimmige Kombination aus Farbe, Schliff und Transparenz. Ein zu dunkler Chromdiopsid kann im Schmuck weniger lebendig wirken, auch wenn seine Farbe zunächst beeindruckt. Kleine bis mittelgroße Steine zeigen oft die schönste Balance aus Tiefe und Leuchten. Natürliche Einschlüsse sind bei vielen Edelsteinen üblich, sollten aber die Stabilität und Optik nicht zu stark beeinträchtigen.
Diopsid reinigen, entladen und aufbewahren
Schonende Pflege für Diopsid-Schmuck
Diopsid besitzt eine gute, aber nicht extreme Härte und eine deutliche Spaltbarkeit. Deshalb sollten Sie ihn vor Stößen, Druck und Kratzern schützen. Reinigen Sie Diopsid-Schmuck am besten mit einem weichen, leicht angefeuchteten Tuch. Bei stärkeren Verschmutzungen kann ein mildes Seifenwasser kurzzeitig verwendet werden, sofern die Fassung und eventuelle weitere Materialien dafür geeignet sind. Trocknen Sie den Stein anschließend sorgfältig ab.
Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel, Säuren, Salz, Dampfreiniger und Ultraschallgeräte. Gerade bei eingeschlossenen, behandelten oder gefassten Steinen können solche Methoden riskant sein. Auch längere direkte Sonneneinstrahlung ist nicht ideal, da starke Wärme Spannungen fördern und empfindliche Fassungen belasten kann.
Energetische Reinigung nach traditioneller Steinheilkunde
Wenn Sie Diopsid im Sinne der Steinheilkunde energetisch reinigen möchten, wählen Sie sanfte Methoden. Geeignet sind nach traditioneller Praxis etwa Räuchern mit Kräutern, Klang, bewusstes Abstreifen mit einem weichen Tuch oder das Ablegen auf einer Amethystdruse. Auch Bergkristallgruppen werden häufig zum Aufladen verwendet. Legen Sie den Diopsid dabei so ab, dass keine harten Kristallspitzen Kratzer verursachen.
Zum Aufbewahren eignet sich ein weiches Stoffbeutelchen oder ein gepolstertes Schmuckkästchen. Lagern Sie Diopsid getrennt von härteren Edelsteinen wie Saphir, Topas, Quarz oder Diamant. So bleibt die Oberfläche länger schön und der Stein behält seinen klaren Glanz.
Wissenswerte Besonderheiten über Diopsid
- Chromdiopsid kann farblich an Smaragd erinnern, ist mineralogisch jedoch ein völlig anderer Edelstein.
- Sterndiopsid zeigt meist einen vierstrahligen Stern, während andere Sternsteine auch sechsstrahlige Effekte zeigen können.
- Diopsid ist ein wichtiges Mineral in vielen Gesteinen und interessiert nicht nur Schmuckliebhaber, sondern auch Geologen.
- Die Farbe kann je nach Licht stark wirken. Besonders grüne Diopside erscheinen bei Tageslicht oft lebendiger als bei schwacher Innenbeleuchtung.
- Größe ist nicht alles. Bei Chromdiopsid wirken kleinere, gut geschliffene Steine oft brillanter als sehr große, dunkle Exemplare.
FAQ zu Diopsid: Häufige Fragen zum grünen Heilstein
Welche Wirkung wird Diopsid traditionell zugeschrieben?
Diopsid wird in der Steinheilkunde traditionell mit Herzöffnung, emotionaler Klarheit, Selbstannahme und innerer Erneuerung verbunden. Grüner Diopsid soll nach überlieferten Vorstellungen dabei helfen, Gefühle bewusster wahrzunehmen und mehr Mitgefühl für sich selbst zu entwickeln. Diese Zuschreibungen sind spiritueller Natur und wissenschaftlich nicht belegt.
Ist Diopsid ein Geburtsstein?
Diopsid gehört nicht zu den allgemein anerkannten traditionellen oder modernen Geburtssteinen. Deshalb wird er keinem Geburtsmonat verbindlich zugeordnet. Wenn Sie Diopsid dennoch als persönlichen Monatsstein wählen, geschieht dies aus individueller Symbolik, etwa wegen seiner Farbe, seiner Bedeutung oder einer persönlichen Verbindung zum Stein.
Zu welchem Chakra passt Diopsid?
Grüner Diopsid wird in der Steinheilkunde häufig dem Herzchakra zugeordnet. Diese Zuordnung beruht auf der grünen Farbe und der überlieferten Verbindung zu Mitgefühl, Harmonie und emotionaler Offenheit. Schwarzer Sterndiopsid wird gelegentlich stärker mit Erdung und Zentrierung verbunden, doch die bekannteste Chakra-Zuordnung betrifft den grünen Diopsid und das Herzchakra.
Kann Diopsid täglich getragen werden?
Diopsid kann täglich getragen werden, wenn Sie ihn sorgsam behandeln. Für Anhänger und Ohrringe eignet er sich besser als für stark beanspruchte Ringe. Wegen seiner Mohshärte von etwa 5,5 bis 6 und seiner Spaltbarkeit sollten Sie ihn vor Schlägen, Druck, Kratzern und grober Belastung schützen. Legen Sie Diopsid-Schmuck vor Sport, Hausarbeit und handwerklichen Tätigkeiten ab.
Wie unterscheidet sich Chromdiopsid von Smaragd?
Chromdiopsid und Smaragd können beide intensiv grün sein, unterscheiden sich aber mineralogisch deutlich. Smaragd ist eine Varietät des Minerals Beryll, während Chromdiopsid zur Pyroxengruppe gehört. Chromdiopsid ist meist weicher und sollte im Schmuck vorsichtiger behandelt werden. Optisch kann er eine wunderschöne grüne Brillanz zeigen, ist aber kein Smaragd-Ersatz im mineralogischen Sinn.
Darf Diopsid mit Wasser gereinigt werden?
Ein kurzes Abwischen mit einem leicht feuchten Tuch ist bei den meisten Diopsiden unproblematisch. Langes Einweichen, Salzwasser, heiße Bäder, Ultraschall und Dampfreinigung sollten Sie vermeiden. Besonders bei Schmuckstücken können Fassungen, Klebungen oder andere Materialien empfindlich reagieren. Die sicherste Methode bleibt eine sanfte Reinigung mit weichem Tuch.
Welche Edelsteine passen besonders gut zu Diopsid?
Für eine herzbetonte Kombination eignen sich Rosenquarz, grüner Aventurin und Smaragd. Für Klarheit wird Diopsid gern mit Bergkristall kombiniert. Wenn Sie eine erdendere Symbolik wünschen, passen Rauchquarz oder schwarzer Turmalin gut dazu. Achten Sie bei der Aufbewahrung darauf, dass härtere Steine den Diopsid nicht zerkratzen.
Diopsid als persönlicher Begleiter mit natürlicher Tiefe
Diopsid verbindet mineralogische Spannung mit einer sehr zugänglichen, natürlichen Schönheit. Sein grünes Leuchten wirkt lebendig, aber nicht aufdringlich. Als Schmuckstein bringt er Farbe und Eleganz in Anhänger, Ohrringe und besondere Ringdesigns. Als Heilstein wird er traditionell mit Herzenergie, innerer Klarheit und sanfter Erneuerung verbunden.
Wenn Sie einen Edelstein suchen, der optisch frisch wirkt und zugleich eine ruhige symbolische Tiefe besitzt, ist Diopsid eine reizvolle Wahl. Besonders Chromdiopsid begeistert durch sein intensives Grün, während Sterndiopsid mit seinem Lichtstern eine geheimnisvolle Seite zeigt. Mit achtsamer Pflege, geschützter Aufbewahrung und bewusster Anwendung bleibt Diopsid ein besonderer Stein für Schmuck, Sammlung und persönliche Rituale.
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