Mondstein
Mondstein fasziniert mit sanftem Schimmer, traditionell zugeschriebener Intuition und eleganter Schmuckwirkung. Erfahren Sie alles zu Bedeutung, Anwendung und Pflege.
Mondstein: sanfter Lichtstein mit geheimnisvollem Schimmer
Der Mondstein gehört zu den Edelsteinen, die schon auf den ersten Blick eine besondere Stimmung erzeugen. Sein milchig schimmerndes Licht wirkt, als würde sich ein feiner Mondschein unter der Oberfläche bewegen. Genau dieser Effekt macht ihn als Schmuckstein so beliebt und gibt ihm seinen poetischen Namen.
In der Steinheilkunde und in spirituellen Traditionen wird Mondstein seit langer Zeit mit Intuition, innerer Ruhe, Weiblichkeit, Neubeginn und emotionaler Balance verbunden. Diese Bedeutungen sind überlieferte Zuschreibungen und keine wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungen. Dennoch schätzen viele Menschen den Stein als persönlichen Begleiter, Meditationsstein oder bewusst gewähltes Schmuckstück.
Besonders reizvoll ist Mondstein, weil er zart und ausdrucksstark zugleich erscheint. Er passt zu minimalistischem Silberschmuck, zu romantischen Designs und zu modernen Edelsteinringen. Wer einen Stein sucht, der nicht laut wirkt, sondern mit feinen Lichtreflexen begeistert, findet im Mondstein einen faszinierenden Begleiter.
Traditionell zugeschriebene Wirkung von Mondstein
Mondstein als Symbol für Intuition und innere Wahrnehmung
In esoterischen Überlieferungen gilt Mondstein als Stein der Intuition. Er soll dabei unterstützen, feine Stimmungen bewusster wahrzunehmen und mehr Vertrauen in das eigene Bauchgefühl zu entwickeln. Viele Menschen verwenden ihn deshalb bei Meditationen, beim Journaling oder in Phasen, in denen sie Entscheidungen nicht nur rational, sondern auch gefühlsmäßig betrachten möchten.
Diese Zuschreibungen beziehen sich auf traditionelle Deutungen. Mondstein ersetzt keine professionelle Beratung, keine medizinische Behandlung und keine therapeutische Unterstützung. Er kann jedoch als achtsames Ritualobjekt dienen, das Sie an Ruhe, Selbstwahrnehmung und bewusste Pausen erinnert.
Emotionale Balance und sanfte Begleitung im Alltag
Traditionell wird Mondstein auch mit Ausgeglichenheit, Sanftheit und innerem Rhythmus verbunden. Seine optische Nähe zum Mond führte dazu, dass er in vielen Deutungen mit Zyklen, Wandel und Neubeginn in Verbindung gebracht wird. Wer den Stein trägt, möchte sich häufig an Gelassenheit und ein behutsames Tempo erinnern.
Gerade als Schmuckstück kann Mondstein eine persönliche Bedeutung erhalten. Ein Ring, Anhänger oder Armband wird im Alltag immer wieder sichtbar. Dadurch entsteht ein kleiner Moment der Aufmerksamkeit. Diese bewusste Verbindung macht den Stein für viele Trägerinnen und Träger wertvoll, unabhängig von einer nachweisbaren Wirkung.
| Traditionelle Bedeutung | Intuition, Neubeginn, innere Ruhe, emotionale Balance, weibliche Energie |
| Typische Farben | Weiß, creme, farblos, grau, beige, pfirsich, orange, braun, selten mit blauem Schimmer |
| Geburtsmonat | Juni, in modernen Geburtssteinlisten neben Perle und Alexandrit geführt |
| Traditionelle Sternzeichen | Krebs, außerdem je nach Überlieferung Fische und Waage |
| Empfohlene Trageweise | Als Anhänger nahe am Herzen, als Ring an der linken Hand oder als Trommelstein in der Tasche |
| Chakra-Zuordnung | Traditionell vor allem Stirnchakra und Sakralchakra, je nach spiritueller Schule auch Kronenchakra |
Mondstein richtig anwenden: Schmuck, Tasche oder Meditation
Wo Sie Mondstein am besten tragen
Wenn Sie Mondstein bewusst nach traditioneller Steinbedeutung tragen möchten, eignet sich ein Anhänger am Hals besonders gut. Er liegt nahe am Herzen und bleibt gleichzeitig sichtbar. Viele Menschen empfinden diese Trageweise als harmonisch, weil der Stein sanft mit der eigenen Ausstrahlung verbunden wird.
Ein Mondsteinring ist ebenfalls beliebt. In spirituellen Traditionen wird die linke Hand oft als aufnehmende Seite betrachtet. Deshalb wählen viele Menschen die linke Hand, wenn sie Mondstein als Symbol für Intuition, Empfänglichkeit und innere Wahrnehmung tragen möchten. Die rechte Hand wird eher mit aktivem Ausdruck verbunden. Diese Einordnung stammt aus überlieferten Deutungssystemen und ist keine feste Regel.
Bei Ringen sollten Sie beachten, dass Mondstein zwar alltagstauglich, aber nicht so hart wie Saphir oder Diamant ist. Für sehr beanspruchte Hände ist ein geschütztes Ringdesign mit gefasstem Steinrand sinnvoller als eine hohe, offene Krappenfassung.
Lose getragen: Mondstein als Taschenstein und Ritualstein
Ein geschliffener Trommelstein eignet sich gut, wenn Sie Mondstein nicht sichtbar tragen möchten. In der Tasche, in einem kleinen Stoffbeutel oder auf dem Schreibtisch kann er als persönlicher Erinnerungsstein dienen. Besonders schön ist diese Anwendung, wenn Sie den Stein mit einer klaren Absicht verbinden, etwa mit mehr Gelassenheit, bewusstem Zuhören oder einem achtsamen Start in den Tag.
Für Meditationen legen viele Anwender Mondstein auf die Handfläche oder in die Nähe des Körpers. Bei einer traditionellen Chakra-Anwendung wird er häufig dem Stirnchakra zugeordnet, wenn es um Intuition und innere Bilder geht. Das Sakralchakra wird genannt, wenn die Themen Kreativität, Gefühl und zyklischer Wandel im Vordergrund stehen.
Mondstein kombinieren: passende Edelsteine für stimmige Begleiter
Sanfte Kombinationen für Herz, Ruhe und Intuition
Mondstein lässt sich optisch und symbolisch sehr gut mit anderen hellen oder sanft wirkenden Edelsteinen kombinieren. In überlieferten Steinbedeutungen sollen bestimmte Kombinationen die jeweilige Absicht unterstreichen. Von einer wissenschaftlich belegten Verstärkung kann dabei nicht gesprochen werden. Es handelt sich um spirituelle Zuordnungen und Erfahrungswerte.
- Rosenquarz passt zu Mondstein, wenn Sanftheit, Selbstannahme und Herzenswärme im Mittelpunkt stehen.
- Amethyst wird traditionell mit Meditation, Klarheit und innerer Sammlung verbunden. Zusammen mit Mondstein entsteht eine ruhige, kontemplative Kombination.
- Bergkristall gilt in der Steintradition als klärender Begleiter. Er harmoniert optisch mit Mondstein und lässt helle Schmuckdesigns besonders frisch wirken.
- Aquamarin ergänzt Mondstein mit einer kühlen, fließenden Ausstrahlung. Die Kombination wird gerne für Gelassenheit und klare Kommunikation gewählt.
Ausgleichende Kombinationen mit Sonnenstein und Labradorit
Besonders interessant ist die Verbindung von Mondstein und Sonnenstein. Während Mondstein traditionell mit Mond, Intuition und Empfänglichkeit verbunden wird, steht Sonnenstein in vielen Deutungen für Lebensfreude, Aktivität und Selbstvertrauen. Zusammen ergeben sie ein schönes Symbol für Balance zwischen innerem Spüren und äußerem Handeln.
Auch Labradorit passt gut zu Mondstein. Beide gehören zur Feldspat-Familie und zeigen faszinierende Lichtphänomene. Labradorit wirkt optisch geheimnisvoller und farbintensiver, Mondstein weicher und heller. Als Schmuckkombination entsteht ein spannendes Spiel aus Schimmer, Tiefe und sanfter Eleganz.
Geburtsstein, Sternzeichen und Chakra: Mondstein in der Symbolik
Mondstein als Geburtsstein des Monats Juni
Mondstein wird in modernen Geburtssteinlisten häufig als Geburtsstein für den Monat Juni geführt, neben Perle und Alexandrit. Diese Zuordnung ist kulturell geprägt und nicht in allen Listen identisch. Für Juni-Geborene eignet sich Mondstein besonders als persönliches Schmuckgeschenk, weil er elegant, symbolstark und vielseitig kombinierbar ist.
Die Juni-Symbolik passt gut zum Charakter des Steins. Der Übergang in den Sommer, die hellen Nächte und die feinen Lichtstimmungen spiegeln sich in der sanften Erscheinung des Mondsteins wider. Ein Mondsteinanhänger oder ein Ring mit blauem Schimmer kann daher ein sehr persönliches Geschenk zum Geburtstag sein.
Traditionelle Sternzeichen-Zuordnung von Mondstein
In der Astrologie und in esoterischen Steintraditionen wird Mondstein besonders häufig dem Sternzeichen Krebs zugeordnet. Das liegt nahe, da der Krebs astrologisch mit dem Mond verbunden wird. Je nach Quelle findet man Mondstein außerdem bei Fische und Waage. Diese Zuordnungen sind spirituelle Traditionen und keine objektiven Eigenschaften des Minerals.
Wenn Sie Schmuck nach Sternzeichen auswählen, kann Mondstein für Krebs-Geborene ein stimmiges Geschenk sein. Entscheidend bleibt jedoch immer, ob Farbe, Schimmer und persönliche Bedeutung zur jeweiligen Person passen.
Was ist Mondstein? Mineralogie und Erkennungsmerkmale
Die Feldspat-Familie hinter dem Mondstein
Mineralogisch gehört Mondstein zur großen Gruppe der Feldspäte. Klassischer Mondstein ist eine Varietät von Orthoklas beziehungsweise Adular, einem Kaliumfeldspat. Sein berühmter Lichtschein entsteht durch feine Verwachsungen und Entmischungsstrukturen im Inneren des Minerals. An diesen winzigen Schichten wird Licht gestreut, wodurch der typische schwebende Schimmer sichtbar wird.
Dieser Effekt heißt Adulareszenz. Er zeigt sich als weißer, silbriger oder bläulicher Lichtschein, der beim Bewegen des Steins über die Oberfläche zu gleiten scheint. Besonders begehrt sind Steine mit klarem Körper und intensiv blauem Schimmer. Sie gelten im Schmuckhandel als hochwertig und sind entsprechend seltener.
Woran Sie echten Mondstein erkennen können
Ein guter Mondstein wirkt nicht einfach nur weiß. Er zeigt Tiefe, einen weichen Lichtschleier und je nach Qualität einen beweglichen Schimmer. Häufig ist er durchscheinend bis transparent. Manche Exemplare wirken milchig, andere nahezu farblos mit einem feinen blauen Leuchten.
Beim Kauf sollten Sie auf folgende Merkmale achten:
- Adulareszenz: Der Schimmer sollte beim Drehen des Steins lebendig wirken und nicht flach aufgemalt erscheinen.
- Schliff: Cabochons bringen den Mondschein-Effekt besonders schön hervor. Facettierte Steine wirken eleganter, zeigen die Adulareszenz aber je nach Qualität weniger flächig.
- Oberfläche: Achten Sie auf Kratzer, Abplatzungen und matte Stellen, besonders bei Ringen.
- Transparenz: Sehr klare Mondsteine mit blauem Schimmer sind meist wertvoller als stark trübe Qualitäten.
Farben und Varietäten: wie vielfältig Mondstein sein kann
Weißer, blauer und regenbogenfarbener Mondstein
Der klassische Mondstein ist weißlich, farblos, cremefarben oder grau und zeigt einen silbrigen bis blauen Schimmer. Besonders beliebt ist blauer Mondstein, bei dem die Adulareszenz deutlich blau erscheint. Der Körper des Steins kann dabei fast farblos sein, was den blauen Lichtschein besonders klar wirken lässt.
Im Handel begegnet Ihnen auch die Bezeichnung Regenbogenmondstein. Mineralogisch handelt es sich dabei meist nicht um klassischen Orthoklas-Mondstein, sondern um eine Varietät von Labradorit, also einen Plagioklas-Feldspat. Er zeigt oft blaue, grüne, gelbliche oder mehrfarbige Lichtreflexe. Der Name ist im Schmuckhandel verbreitet, sollte aber korrekt eingeordnet werden.
Pfirsichfarbener Mondstein und weitere Farbtöne
Sehr beliebt ist auch Pfirsich-Mondstein. Er zeigt warme Nuancen von zartem Apricot über Orange bis Beige. Seine Ausstrahlung wirkt weicher und wärmer als die des klassischen weißen Mondsteins. Schmuck mit Pfirsich-Mondstein passt hervorragend zu Roségold, Gelbgold und warmen Hauttönen.
Weitere natürliche Farbvarianten reichen von creme und braun bis grau. Manche Steine wirken fast rauchig, andere zeigen eine milchige Transparenz. Entscheidend ist nicht allein die Farbe, sondern das Zusammenspiel aus Körperton, Schimmer, Schliff und Reinheit.
Mineralogische Daten von Mondstein auf einen Blick
| Mineralgruppe | Feldspäte |
| Mineralart | Meist Orthoklas beziehungsweise Adular, im Handel teils auch Plagioklas-Varietäten |
| Chemische Zusammensetzung | KAlSi3O8 für Orthoklas, häufig mit Natriumfeldspat-Verwachsungen |
| Kristallsystem | Monoklin bei Orthoklas, Plagioklas-Varietäten triklin |
| Mohshärte | Etwa 6 bis 6,5 |
| Dichte | Ungefähr 2,55 bis 2,63 g/cm³, je nach Zusammensetzung |
| Transparenz | Durchscheinend bis transparent, teils milchig |
| Glanz | Glasglanz bis perlmuttartiger Glanz |
| Typische Farben | Farblos, weiß, creme, grau, beige, pfirsich, orange, braun, mit silbriger oder bläulicher Adulareszenz |
Entstehung, Vorkommen und wichtige Fundorte von Mondstein
Wie der Mondschein im Stein entsteht
Mondstein bildet sich in feldspatreichen Gesteinen, besonders in Pegmatiten und magmatischen Gesteinsumgebungen. Der charakteristische Schimmer entsteht nicht durch Farbe, sondern durch die innere Struktur. Feine Schichten unterschiedlicher Feldspat-Zusammensetzung streuen einfallendes Licht. Dadurch entsteht die berühmte Adulareszenz.
Damit dieser Effekt schön sichtbar wird, braucht der Stein eine geeignete Struktur und einen passenden Schliff. Deshalb werden hochwertige Mondsteine häufig als Cabochon geschliffen. Die gewölbte Oberfläche sammelt das Licht und lässt den Schimmer weich über den Stein wandern.
Bekannte Fundorte und Handelsqualitäten
Historisch bedeutende Mondsteinvorkommen liegen in Sri Lanka. Von dort stammen besonders geschätzte helle Steine mit bläulicher Adulareszenz. Weitere Vorkommen sind unter anderem aus Indien, Madagaskar, Myanmar, Tansania, Brasilien, Australien und den USA bekannt. Die Qualität kann je nach Fundgebiet stark variieren.
Indien ist ein wichtiger Lieferant für farbige und pfirsichfarbene Mondsteine sowie für Schmuckqualitäten in größeren Mengen. Sri-lankische Mondsteine werden oft mit klassischem blauem Schimmer verbunden. Bei hochwertigen Schmucksteinen lohnt es sich, auf transparente Angaben zu Herkunft, Behandlung und Qualität zu achten.
Mondstein in Geschichte, Mythos und Schmuckkultur
Antike Vorstellungen und spirituelle Überlieferungen
Schon in der Antike verband man Mondstein mit dem Mond und seinen Zyklen. In römischen und griechischen Vorstellungen wurde der Stein mit Mondgottheiten assoziiert. Überlieferungen berichten, dass Menschen in seinem Schimmer verdichtetes Mondlicht sahen. Solche Deutungen gehören in den Bereich der Kulturgeschichte und Mythologie.
Auch in Indien besitzt Mondstein eine lange symbolische Bedeutung. Dort gilt er traditionell als glücksbringender und heiliger Stein. Besonders seine Verbindung zu Liebe, Mondkraft und innerer Führung spielt in überlieferten Deutungen eine Rolle. Diese kulturellen Bedeutungen erklären, warum Mondstein bis heute nicht nur als Edelstein, sondern auch als Symbolstein geschätzt wird.
Vom Jugendstil bis zum modernen Edelsteinschmuck
Eine besondere Blüte erlebte Mondstein im Jugendstil. Schmuckkünstler nutzten seinen weichen Schimmer für florale, feminine und mystische Designs. Besonders in Kombination mit Silber, Emaille und organischen Formen kam sein Lichtspiel eindrucksvoll zur Geltung.
Heute ist Mondstein wieder sehr gefragt. Er erscheint in feinen Ringen, Ohrsteckern, Anhängern, Armbändern und modernen Boho-Designs. Seine dezente Farbigkeit macht ihn vielseitig. Er passt zu Silber, Weißgold, Gelbgold und Roségold. Besonders schön wirkt er in Schmuckstücken, die dem Stein genug Fläche geben, damit die Adulareszenz sichtbar wird.
Mondstein als Schmuckstein, Sammlerstein und Meditationsstein
Schmuck mit Mondstein bewusst auswählen
Beim Kauf von Mondsteinschmuck spielt der Schliff eine große Rolle. Ein hoher Cabochon zeigt den Schimmer oft intensiver als ein flacher Stein. Für Ringe empfiehlt sich eine Fassung, die den Edelstein schützt. Bei Anhängern und Ohrringen ist Mondstein weniger Stoßbelastung ausgesetzt und kann freier gestaltet werden.
Wenn Sie ein Schmuckstück für den Alltag suchen, achten Sie auf eine glatte Oberfläche, sichere Fassung und eine Qualität ohne starke Risse. Kleine Einschlüsse sind bei natürlichen Steinen normal. Sie können den Charakter sogar unterstreichen, solange sie die Stabilität nicht beeinträchtigen.
Sammlerqualität und dekorative Verwendung
Für Sammler sind klare Mondsteine mit intensivem blauem Schimmer besonders interessant. Auch ungewöhnliche Farbtöne, schöne Rohsteine oder Stücke mit ausgeprägter Adulareszenz besitzen ihren Reiz. Als Dekorationsstein wirkt Mondstein ruhig und edel, sollte jedoch vor Kratzern und Stößen geschützt liegen.
Als Meditationsstein wird Mondstein gerne in der Hand gehalten oder auf einem Tuch platziert. Viele Menschen nutzen ihn bei Neumond- oder Vollmondritualen, beim Setzen persönlicher Ziele oder bei Achtsamkeitsübungen. Auch hier gilt: Die Bedeutung entsteht durch Ihre bewusste Nutzung und durch die überlieferte Symbolik, nicht durch eine medizinisch belegte Wirkung.
Pflege, Reinigung und Aufbewahrung von Mondstein
Mondstein schonend reinigen
Mondstein hat eine Mohshärte von etwa 6 bis 6,5 und besitzt eine deutliche Spaltbarkeit. Das bedeutet: Er kann bei Stößen, Druck oder unsachgemäßer Reinigung beschädigt werden. Reinigen Sie Mondstein daher am besten mit einem weichen, leicht angefeuchteten Tuch und trocknen Sie ihn danach sorgfältig ab.
Vermeiden Sie Ultraschallgeräte, Dampfreiniger, aggressive Reinigungsmittel, Salz und längeres Einweichen. Besonders bei Schmuckstücken mit Bohrungen, Klebungen oder empfindlichen Fassungen kann Feuchtigkeit problematisch sein. Auch starke Hitze und abrupte Temperaturwechsel sollten Sie meiden.
Entladen, Aufladen und sichere Lagerung
Wenn Sie Mondstein energetisch reinigen möchten, wählen Sie sanfte Methoden. In der Steintradition wird Mondstein gerne im Mondlicht aufgeladen, besonders bei Vollmond. Direkte, intensive Sonne ist nicht ideal, da starke Wärme und UV-Einfluss empfindliche Schmuckmaterialien belasten können.
Zum Entladen verwenden viele Menschen eine Schale mit Hämatit-Trommelsteinen oder legen den Mondstein auf ein weiches Tuch. Auch eine kurze Räucherung mit geeigneten Kräutern wird in spirituellen Traditionen genutzt. Für die Aufbewahrung empfiehlt sich ein separates Schmuckfach oder ein weicher Beutel, damit härtere Edelsteine den Mondstein nicht verkratzen.
Wissenswerte Besonderheiten über Mondstein
- Adulareszenz ist kein Oberflächenglanz, sondern ein Lichtphänomen aus dem Inneren des Steins.
- Regenbogenmondstein ist im Handel sehr bekannt, mineralogisch jedoch meist Labradorit und nicht klassischer Orthoklas-Mondstein.
- Cabochons zeigen den typischen Mondschein-Effekt oft besser als facettierte Schliffe.
- Blauer Schimmer gilt als besonders begehrt, vor allem bei transparentem oder fast farblosem Körper.
- Mondstein ist empfindlicher als viele Schmucksteine und verdient deshalb sorgfältige Pflege.
FAQ zu Mondstein: häufige Fragen verständlich beantwortet
Ist Mondstein ein echter Edelstein?
Ja, Mondstein ist ein echter Schmuckstein aus der Feldspat-Gruppe. Klassischer Mondstein gehört zu Orthoklas beziehungsweise Adular. Sein charakteristischer Schimmer entsteht durch Lichtstreuung an feinen inneren Strukturen. Im Handel sollten Sie jedoch genau hinsehen, da auch andere Feldspäte, besonders Labradorit, unter Namen wie Regenbogenmondstein angeboten werden.
Welche Wirkung wird Mondstein traditionell zugeschrieben?
Traditionell wird Mondstein mit Intuition, innerer Ruhe, emotionaler Balance, Weiblichkeit und Neubeginn verbunden. Diese Bedeutungen stammen aus spirituellen und esoterischen Überlieferungen. Sie sind nicht wissenschaftlich bewiesen und stellen kein Heilversprechen dar. Viele Menschen nutzen Mondstein dennoch als persönlichen Symbolstein oder als Begleiter für Achtsamkeitsrituale.
Kann man Mondstein täglich tragen?
Ja, Mondstein kann täglich getragen werden, wenn Sie sorgfältig mit ihm umgehen. Für Anhänger und Ohrringe eignet er sich sehr gut, da sie weniger belastet werden. Bei Ringen ist Vorsicht sinnvoll, weil der Stein durch Stöße, harte Kanten oder Druck beschädigt werden kann. Eine schützende Fassung erhöht die Alltagstauglichkeit deutlich.
Wie reinige ich Mondstein richtig?
Reinigen Sie Mondstein mit einem weichen, leicht feuchten Tuch und trocknen Sie ihn danach ab. Verzichten Sie auf Salz, aggressive Reiniger, Ultraschall und Dampfreinigung. Längeres Einweichen ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Für die energetische Pflege wählen viele Menschen Mondlicht, ein weiches Tuch oder eine sanfte Räucherung.
Ist Mondstein ein Geburtsstein?
Mondstein wird in modernen Geburtssteinlisten häufig dem Monat Juni zugeordnet, zusammen mit Perle und Alexandrit. Diese Zuordnung ist kulturell geprägt und kann je nach Liste variieren. Als Geschenk für Juni-Geborene ist Mondstein sehr beliebt, weil er eine elegante Optik mit einer reichen symbolischen Bedeutung verbindet.
Welches Sternzeichen passt zu Mondstein?
In traditionellen Zuordnungen wird Mondstein besonders häufig mit dem Sternzeichen Krebs verbunden. Je nach esoterischer Schule findet man ihn auch bei Fische und Waage. Diese Angaben sind spirituelle Deutungen und keine mineralogischen Fakten. Wenn Sie Mondstein nach Sternzeichen auswählen, sollte zusätzlich immer der persönliche Geschmack zählen.
Was ist der Unterschied zwischen Mondstein und Regenbogenmondstein?
Klassischer Mondstein ist meist Orthoklas oder Adular und zeigt einen weißen, silbrigen oder bläulichen Schimmer. Regenbogenmondstein ist im Handel ein geläufiger Name für einen Feldspat mit mehrfarbigem Lichtspiel, mineralogisch meist Labradorit. Beide Steine gehören zur Feldspat-Familie, sind aber nicht identisch.
Mondstein als persönlicher Begleiter mit Stil und Symbolkraft
Mondstein verbindet eine zarte, elegante Optik mit einer reichen Symbolwelt. Sein geheimnisvoller Schimmer macht ihn zu einem Schmuckstein, der nie aufdringlich wirkt und dennoch sofort Aufmerksamkeit weckt. Ob als Ring, Anhänger, Trommelstein oder Meditationsstein, Mondstein eignet sich für Menschen, die feine Details, sanfte Farben und persönliche Bedeutungen schätzen.
Mondstein-Schmuck im Shop
-
Pfirsich-Mondstein-Silberring (Adela Silber) 249,00 €

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Mondstein-Silberring (KM by Juwelo) 199,00 €

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Regenbogen-Mondstein-Silberohrringe 69,00 €

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Edelstein-Silberhalskette 79,00 €

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Edelstein-Stahlhalsreif (Riya) 59,00 €

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Regenbogen-Mondstein-Silbercollier 69,00 €

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Weißer Mondstein-Silberring (KM by Juwelo) 149,00 €

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Regenbogen-Mondstein-Silberring (Adela Silber) 149,00 €

Unser Schmuck mit Mondstein:
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